Über HKP-Verpackungen

Hohlkammer-Verpackungen 

Unsere Mehrweg-Verpackungen aus Polypropylen-Hohlkammerplatten (HKP) eignen sich für alle sensiblen Produkte, die geschützt verpackt werden sollen. Daher finden sie ihren Einsatz unter anderem in der Elektronik-Branche beim Verpacken von Mikrochips oder in der Medizintechnik zum Schutz von chirurgischen Instrumenten. Ihr geringes Eigengewicht und die gleichzeitig hohe Steifigkeit und thermische Isolation bieten Schutz gegen Stöße, Staub und Temperaturschwankungen.

 

Über HKP-Verpackungen

Stoss- und Vibrationsschutz für sensible Produkte

Stabilität und Leichtigkeit

Aus extrudiertem Polypropylen gefertigte Hohlkammerstegplatten verbinden extreme Stabilität mit Leichtigkeit. Sie sind resistent gegen Feuchtigkeit und leicht zu reinigen. Polypropylen ist der Werkstoff, aus dem alle Hohlkammerstegplatten bestehen.
Bei dem zu der Gruppe der Polyolefine gehörenden Polypropylen (kurz PP) handelt es sich um teilkristallinen Thermoplast. Nach der IUPC (International Union of Pure and Applied Chemistry) lautet seine bevorzugte ausgangsmaterialbezogene Bezeichnung Polypropylen, nach der Wiederholungseinheit Poly(1-methylethylen). Polypropylen entsteht durch die Polymerisation von Propen. Bei der PP-Herstellung werden etwa zwei Drittel des weltweit produzierten Propens aufgebraucht.

Besonders beliebt, da geruchlos und hautverträglich

Der Einbau der Methyl-Seitengruppe erfolgt isotaktisch, ataktisch oder syndiotaktisch. Die gewählte Anordnung beeinflusst die physikalischen Eigenschaften des PP. So resultiert der isotaktische Aufbau, welcher beispielsweise mittels Ziegler-Natta-Katalysatoren erzeugt werden kann, in einer teilkristallinen PP Struktur. Dies ist auf den stets auf einer Seite der Molekülkette verbleibenden Methylrest zurückführbar. Er zwingt das Makromolekül in eine Helix-Form, wie sie auch bei Stärke zu finden ist. Die ataktische PP Variante hingegen ist komplett amorph. Da geruchlos und hautverträglich, ist PP physiologisch unbedenklich. Somit eignet es sich für die Anwendung in der Pharmazie und dem Lebensmittelbereich.

Materialeigenschaften

Anders als bei vielen anderen Kunststoffen können bei PP die Molekülstruktur, die mittlere molare Masse, ihre Verteilung, die Copolymere sowie weitere Parameter erheblich variieren. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Eigenschaften der zahlreichen PP-Sorten.
Polypropylen weist eine höhere Härte, Steifigkeit und Festigkeit auf als Polyethylen, andere Kunststoffe wie beispielsweise Polyamid sind ihm in diesen Eigenschaften jedoch überlegen.
Die Glasübergangstemperatur von PP liegt bei 0 bis -10 °C, bei Kälte wird es somit spröde. Seine obere Gebrauchstemperatur beträgt 100 bis 110 °C. Den Kristallit-Schmelzbereich erreicht es bei 160 bis 165 °C. Durch das Anreichern von PP mit mineralischen Füllstoffen wie Talkum, Kreide oder Glasfasern lässt sich das Spektrum seiner mechanischen Eigenschaften (Steifigkeit, Gebrauchstemperaturen etc.) deutlich erweitern.
Bei Raumtemperatur ist Polypropylen gegen Fette sowie nahezu alle organischen Lösungsmittel, ausgenommen starke Oxidationsmittel, beständig. Nichtoxidierende Säuren und Laugen lassen sich in Gefäßen aus PP lagern. Im erhöhten Temperaturbereich ist PP in wenig polaren Lösungsmitteln wie Xylol, Tetralin und Decalin löslich.

Verarbeitung

PP eignet sich zum Extrudieren, Spritzgießen, Schweißen, Blasformen, Warmumformen, Tiefziehen und für die spanende Verarbeitung. Auch Schaumstoff kann aus ihm hergestellt werden. Aufgrund seiner geringen Oberflächenenergie lässt sich PP nur schlecht bedrucken oder kleben.